Ohne Angst zum Zahnarzt

Presseinformation des Verlages R. Asanger, Heidelberg

 

Der Autor:

Mats Mehrstedt, Jahrgang 1951, ist nach einem Studium der Zahnmedizin seit 1979 als Zahnarzt in eigener Praxis in der Zahnärztlichen Angst-Ambulanz Hamburg tätig. Dort ist er spezialisiert auf die verhaltenstherapeutische und interdisziplinäre Behandlung von Zahnbehandlungsängsten.

 

© 2003 Astrid Krüger
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Ohne Angst zum Zahnarzt
Selbsthilfe bei Ängsten vor der Zahnbehandlung

Autor: Mehrstedt, Mats
Verlag: R. Asanger, Heidelberg
Jahr: 2002
Informationen zu diesem Titel ...

Buchbesprechung
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Mats Mehrstedt greift hier ein Thema auf, das wahrscheinlich zehn bis 15 Millionen Deutsche betrifft - starke Zahnbehandlungsängste. Doch die wenigsten von ihnen wagen sich überhaupt in die Praxis eines Zahnarztes, erdulden stattdessen Schmerzen, Unwohlsein oder andere gesundheitliche Störungen wie Schlaflosigkeit, Reizmagen, Migräne oder Alpträume, vielleicht sogar negative Auswirkungen auf ihre sozialen Kontakte.

Die Ursachen für diese Problematik können unterschiedlicher Natur sein. Es kann in der Vergangenheit schmerzhafte Zahnbehandlungen, das Gefühl von ausgeliefert sein oder aber die "Horrorgeschichten" anderer gegeben haben, die bei einem Patienten die Phobie ausgelöst haben. Zahnbehandlungsangst kann sich aber auch in der Angst vor Spritzen begründen und nicht in der reinen Furcht vor der Behandlung an sich.

Mats Mehrstedt erklärt in seinem Buch, wie solche Ängste entstehen, klärt über Missverständnisse auf, die im Zusammenhang mit einer Zahnbehandlung auftreten können und gibt Aufschluss über verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, die nicht nur von Phobikern als unangenehm empfunden werden, denn 70 Prozent aller Deutschen fühlen sich beim Zahnarzt unwohl.

Und er gibt auch Tips und Ratschläge für Gespräche mit dem Zahnarzt, Entspannungsmethoden und Therapiemöglichkeiten, die es einem Zahnarztphobiker möglich machen, doch zu der notwendigen medizinischen Betreuung zu kommen und das möglichst ohne Angst.

Dazu liefert der Autor die Adressen von Ansprechpartnern im Bundesgebiet, die sich auf die Behandlung von Phobikern spezialisiert haben und einen Fragebogen, er Aufschluss gibt über den Grad der eigenen Angst.

Alles in allem ist dieses Buch sehr empfehlenwert für alle Patienten, die sich jedes Mal aufs neue Sorgen machen, wenn der Zahnarzttermin naht oder die seit Jahren keine Praxis mehr von innen gesehen haben. Sie machen auch diesen Menschen Mut den Gang zum Zahnarzt anzutreten und nehmen ihm etwas von dem Gefühl, der Situation hilflos ausgeliefert zu sein.