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mone

Ich bin 23 Jahre alt und habe einige Symptome, die die Panikstörung auch aufweist. Doch ich muss ehrlich sagen, Gott sei Dank, sind sie bei mir nicht so oft wie bei Anderen. Ich war vor Kurzem beim Hausarzt, wg. den Symptomen: Herzrasen, Schwindel, schlecht sehen, zittern, ANGST zu ERSTICKEN... Die Ärztin war ganz nett. Ich soll doch noch zum Kardiologen gehen, da sie nichts gefunden hatte. Am meisten kamen die Beschwerden beim Auto fahren, einkaufen oder Bus / Zug fahren oder zuhause... Tja ich bin mir nicht ganz sicher, ob es auch sowas ist. Passiert unregelmäßig, vielleicht alle 10 Tage, aber letztes Mal passierte es gleich wieder am nächsten Tag. Ich habe mit niemand bisher darüber gesprochen, die würden mich ja als bekloppt darstellen, denn es ist ja wirklich schwer zu verstehen....
Freue mich auf Antworten!


mone, am 24-02-2005


Nadine

Hallo zusammen!
Ich bin 19 Jahre alt und leide jetzt ungefähr seit 6 Jahren an an einer Mischung aus Panikattacken und einer spezifischen Angst. So eigenartig manche dies auch finden werden, aber meinen größten Horror habe ich davor, mich erbrechen zu müssen. Ich habe mittlerweile schon alles versucht: Tabletten, Therapie, Homeopathie, ...
Inzwischen weiß ich genau über diesen verdammten Teufelskeis bescheid. Bei mir ist es so: Erst schleicht es sich an (bewußt und oft auch unbewußt), dies kommt durch irgendwelche Gedanken, Bilder und soeben passierte Geschehnisse, danach entsteht genau das, was mich so krank macht, der Weg, der sich in meinem Hirn zusammen gebraut hat, Gedanken gleich auf mich zu projezieren, ich bekomme Panik mich zu erbrechen, mein Hals schnürrt sich von innen und außen zu, ich zittere, ich schaue intensivst in mich hinein, verspüre ich jetzt noch ein blubbern im Bauch oder bekomme Bauchschmerzen die ich mir eh nur einbilde (alles was ich betend hoffe nicht zu verspüren - kommt), meine Angst wird immer schlimmer ... Ich weiß in diesen Augenblicken ganz genau wenn ich auf andere Gedanken kommen würde, würde es verschwinden, also versuche ich mich krampfhaft abzulenken, indem ich mich schon automatisch heftig kratze oder mich ziemlich arg kneife, der Schmerz hilft mir am stärksten wenn der Kloß im Hals so riesig wird, dass ich keine Luft mehr bekomme. Und dann ist nach manchmal 10 min. oder auch 2-3 Stunden der ganze "Spuk" vorbei und ich fühle mich wie ausgebrannt.
Ich habe durch die Angst meine erste Ausbildung aufgegeben, weil ich mich nicht mehr in die Massen getraut habe, voralledingen aus Angst mich anzustecken (mein größtes Grauen ist die Magen- Darmgrippe) wenn ich schon höre, dass irgendjemand dies hat, will ich am liebsten sterben.
Meiner Meinung nach, fühlen Menschen, die von Panik oder Angst betroffen sind, sich sehr schutzlos und haben keine innerliche Sicherheit, auch wenn ich dieses für mich selbst nie zugeben würde, aber dies ist es auch genau bei mir. Mir geht es schon einer Weile relativ gut. Durch meinen Freund mit dem ich jetzt seit 7 Monaten zusammen wohne, habe ich jetzt das erste Mal in meinen Leben ein Gefühl von Sicherheit und beschützt zu werden. Ich fühle mich momentan so, wie ich mich eigentlich schon aufgegeben habe, einfach ein lebensfroher Mensch zu sein.
 
PS: Ich möchte jedem der von Angst und Panik betroffen ist sagen, dass es viele Menschen gibt, die jede Angst (egal vor was) nachvollziehen und mitfühlen können. Kämpft mit aller Kraft, den Weg in eurem Gehirn zu brechen und einen neuen zu bauen. Alles Gute. LEBT!!!!!
 
Freu mich über jede Mail und schreibe gern zurück!


Nadine, am 07-07-2003


Mona

habe vor ca. 2 jahren diese tolle seite zum erstenmal besucht.. damals voller verzweiflung weil ich keinen weg aus meiner panik fand... ich glaube man kann suchen und suchen und findet keine antwort... es müssen dinge geschehen.. man muss ehrlicher zu sich selbst sein.. und raus mit der meinung..egal ob den eltern, geschwistern oder dem ehemann gegenüber... dann ändern sich die dinge.. und auch die zustände. ich bin 32 jahre alt und litt 10 jahre an schlimmsten angst und panikstörungen. mein mann meine kinder, meine freunde.. alle litten mit.. bis ich die dinge gerade rückte die mich schon immer gestört haben.. dann kamen etliche steine ins rollen.. viele veränderungen, viele einsichten, viele abschiede von alten strickmustern.. dafür neue offene türen.. ich musste nur durchgehen.. als sich all das zuspitzte kam dann erstmal dieser mittwochmorgen im oktober 2002.. alles brach zusammen. mein altes system brach zusammen, in mir, mit mir.. ich hatte einen ganz heftigen nervenzusammenbruch.
obwohl ich 10 jahre immer nur angst vor der angst hatte.. passiert ist mir bis zu dem tag nämlich noch nie was... tja der zusammenbruch alarmierte dann eine freundin die selber ärztin ist (sich aber nie nach meinem befinden erkundigt hat - sie meinte ich hätte sie ja fragen können, aber dazu war ich ja wohl die ganze zeit noch nicht bereit) da hat sie recht.. denn die dinge müssen reifen! der zusammenbruch, die hilfe der freundin mit dem medikament. in der nächsten woche der besuch beim neurologen.. (zuvor hatte ich nur immer meine hausärztin und eine homöopathin aufgesucht).. echt total nett der arzt.. kannte vom telefon meine problematik und hat sich dann erstmal total gefreut als ich in der praxis wahrhaftig vor ihm stand.. ich hätt ihn knutschen können. er verschrieb mir. davon nehme ich seitem die mindest dosis von 20 mg tägl. ... die ersten 3 wochen dachte ich: jetzt muss ich doch tatsächlich sterben.. aber das war natürlich nicht so.. zumal sich durch meine vorherige sortiererei an freunden gelohnt hatte und sich nun die spreu vom weizen trennt und die "netten" stündlich anriefen und stündlich vorbeikamen um mir zu bestätigen das ich noch lebe... und dann gings nur noch ganz steil BERGAUF!!!! :) MIR GEHT ES FABELHAFT !! für meinen mann, meine kinder, meine familie und alle anderen die mich kennen begann damit das absolute chaos... aber es ist herrlich... ICH LEBE... aber wie gesagt...auch ich habe gesucht und gesucht.. geforscht... dachte ich hätte alles getan um wieder gesund zu werden.. ich hätte ja viel früher einen neurologen aufsuchen können.. aber die zeit war noch nicht reif
 
ich kann niemandem einen rat geben und dennoch wünsche ich jedem betroffenen ganz viel glück, mut und kraft das ihr es auch schafft... feste drückung an alle


Mona, aus 'sunny smily' 09-05-2003


irena

hallo, ich habe schon seit 20 jahren eine angststörung. Angefangen hat es nach meinem 2ten sohn als er mal gerade ein halbes jahr alt war. Ich wusste lange nicht was mit mir los war, habe bei einer grösse von 162 auf 45 kg abgenommen. gott sei dank habe ich einen arzt gefunden der meine not problem erkannte. Ich war dann in einer gesprächstherapie, die mir auch geholfen hat, aber ich hatte im letzten jahr ein SCHLÜSSELERLEBNIS und peng jetzt hab ich die angst wieder, und schlimmer als je zuvor, komme nicht mehr alleine aus dem haus, und warte auf eine therapie. Bin verzweifelt, hatte auch einige erfahrungen als kind gemacht, weiss aber immer noch net ob das zusammenhänge hat.


irena, aus rheinlandpfalz 03-01-2003


stähelin jeannette

Ich leide seit geraumer Zeit an Panik und Angststörungen. Ich suche Kontakt zu anderen Betroffenen. Ich wohne in Zürich, und suche Gleichgesinnte zum Erfahrungsaustaustausch. Ich bin Mutter von einem Mädchen (11) und einem Knaben(13).


Stähelin Jeannette, aus CH-8952 Schlieren 22-10-2002


Ulrike

Ich bin 23 Jahre und leide seit 2 Jahren unter Angst- und Panikatacken. Bei mir tauchen sie plötzlich auf, egal wo ich bin und was ich gerade mache.
Angefangen hatte es einfach abends wo ich allein zu hause war. ich bekam plötzlich so ein komisches gefühl, wie ohmacht bzw. schwindel, dann fing mein herz an zu rasen, mir wurde ganz heiß, dann dieses zittern u.s.w. ich fing an zu hyperventilieren und rief den notarzt, der gab mir bloß ne tüte. von da an häuften sich die anfälle und keiner konnte mir helfen, schließlich bin ich ja organisch kerngesund. ich hatte dann eine stationäre therapie gemacht, sie half mir schon aber nicht lange. jetzt sitze ich wieder mit meiner angst an und weiß keinen weg da raus zu kommen.
ich habe in meinem leben schon viel schlimmes erlebt was wahrscheinlich auch die ursache sein könnte. ich komme aus einer sehr großen familie, bin das achte und jüngste kind. mein bruder mit dem ich aufwuchs war behindert und starb da war ich 11 jahre, er wurde überfahren. meine anderen geschwister sind wesentlich älter als ich, haben alle familie und kinder. dann starb meine mutter an kerbs da war ich in der 10.klasse. mit 18.jahren wurde ich schwanger von meinem freund, wir bekamen einen sohn, dario, der mit 7 monaten an plötzlichen kindstod starb, ich fand ihn. nachdem konnte ich nicht mehr im dunklen schlafen und mußte immer meinen fernseher an haben damit ich schlafen konnte.
etwa ein halbes jahr später war dann der erste anfall. mein freund trennte sich später dann von mir, nach 3 jahren, er hielt es nicht mehr mit mir aus. mein leben ist einfach kaputt und ich weiß nicht wie ich weiter leben kann. ich will diese scheißverdammte angst nicht mehr haben, ich will wieder so unbeschwert leben wie früher. Aber wie??????????????????????????????????????????? ich brauch dringend hilfe, bitte


Ulrike, aus Schwerin 29-05-2002


Anonym

Hallo!
Ich bin heute erst darauf gestossen, dass ich höchstwahrscheinlich unter Angst/Panik leide. Seit über 10 Jahren (bin jetzt erst 21) möchte ich sterben und wusste nicht mal warum. Wie ich hier erfuhr, bin nicht nur ich von Arzt zu Arzt, von Therapie zum Psychiater gerannt und geschickt worden. Das mir jetzt geholfen werden kann, kann ich mir auch noch nicht vorstellen. Inzwischen habe ich natürlich unmengen von Drogen in mich reingestopft um einfach dieses Gefühl auf Eis zu legen. Ich habe Angst vor anderen Menschen, sowie Ärzte, Lehrern, Vorgesetzten, u.v.a. Wodurch ich ständig am Ende bin, mich nicht mehr traue noch irgendetwas von mir zu geben oder von mir zu halten.
Ich gehe zum Arzt und traue mich nicht nach einem Attest zu fragen, dann traue ich mich ohne Attest nicht zur Arbeit, dann traue ich mich nicht mehr zu meiner Mutter und dann bleibt nur noch: hoffentlich sterbe ich! Doch ist es auch für mich ein Rätsel, wie ich mich von diesem reisengrossenmega Kloss in meinem Hals und die Kälte um mich herum befreien könnte und auf mich höre und etwas tue, ohne meinem Körper der dann gleich heult wie ein Schlosshund wieder zu unterliegen.


Name: (Anonym), 05-12-2001


Kerstin

Ich bin Kerstin und 31 Jahre alt.Ich habe die Angstneurose seit genau dem 1.Mai 1997. Bei fing es so an: Es war ein sonniger Tag, ich wollte mit meiner Familie auf die Elbterassen fahren und schön Kaffee trinken. Wir nahmen noch meinen Neffen mit. Also waren es 3 Kinder, mein damaliger Mann und ich. Ich allein war auch diejenige die das Auto nur fahren konnte. An dem Vormittag hatte ich sehr viel zu Hause noch gemacht. Den Abend zuvor bin ich spät von der Arbeit heim gekommen. Ich bin Krankenschwester und arbeite 3 Schichten. Wir standen an der roten Ampel und plötzlich wurde mir schlecht. Ich bekam kalte schweißige Hände, zitterte, mir war übel, Kloß im Hals, Herzrasen, der Puls überschlug sich fast und Puddingbeine. Es war sehr schlimm für mich. Von der Familie war kein Verständnis zu spüren, sie wollten nur einen schönen Tag. Das ging nicht mehr. Von da an wurde alles schlimmer und schlimmer. Tabletten, keine Lust zum Leben, Therapien, ein Arzt nach dem anderen, es hätte ja vielleicht doch was Organisches sein können. Manchmal wünschte ich mir das!!! Ich könnte ein Buch darüber schreiben. In groben Zügen will ich es aber dabei belassen. Gruß Kerstin.


Kerstin Lehmann, 22-11-2001


Anke

Ich leide seit nunmehr 13 Jahren unter heftigen Angststörungen, wobei sich bei mir die Angst vor der Angst besonders auf das Zittern ausgerichtet hat. Mit den anderen Symptomen (Herzrasen, Schweissausbrüche, nicht mehr Denken können, weiche Knie etc.) könnte ich leben, aber das Zittern ist mir unendlich peinlich. Das führt dazu, das ich mich kaum in Situationen traue, in denen ich eine Angststörung erwarte und dementsprechend auch zittern werde. Also alle gesellschaftlichen Anlässe, Firmenpartys, Treffen mit Freunden, Geburtstagsparties, aber manchmal auch alltägliche Dinge wie einkaufen gehen, Bankschecks unterschreiben etc. Ich kann mit Bekannten über das Problem reden, es aber nicht offen zeigen!!! Selbst vor meinem Lebensgefährten, meinen Eltern und meiner besten Freundin bringe ich es nicht fertig, die Angst einfach rauszulassen und offen zu zeigen. Auch zahlreiche Therapien bringen keine Heilung, es geht mir mal besser, mal schlechter. Gibt es im Raum Düsseldorf Gleichgesinnte, die sich mal mir mir einer kritischen Situation stellen würden (beispielsweise essen gehen...)? Ich hoffe sehr auf Antwort!!


Anke, aus Wesel, 15-08-2001


Petra

Guten Tag,
ich habe Ihr Forum durch Zufall gefunden und hoffe, hier entsprechend Rat und auch Informationen von Menschen zu bekommen, die ebenfalls Panikattacken haben.
Kurz zu meinem Problem: Bei mir verlief alles so, dass ich erst einmal das Problem hatte, von Arzt zu Arzt zu rennen. Ich bekam Schwindelanfälle und hatte auch 2x einen kleinen Zusammenbruch auf meiner Arbeit. Diese Symptome wurden dem Arzt geschildert und trotz der vielen Untersuchungen kam er zum Schluss: Alles i.O. Tja, unverrichteter Dinge ging ich wieder heim. Als dann mit der Zeit auch noch beim Laufen sich Koordinationsfehler einschlichen (ich ging teilweise mit einem "Linksdrall"), wurde ich sehr unsicher und traute mich fast nicht mehr vor die Tür. Dann raffte ich all meinen Mut zusammen und ging nochmals zum Arzt. Dieser überwies mich bez. einer CT in ein Krankenhaus.
Der Verdacht von ihm war Bandscheibe.... auch dieses ließ ich machen und: kein Befund. Nun waren schon fast 7 Monate vergangen und meine Zustände nahmen überhand. So konnte ich bei Menschenansammlungen von mehr wie 4 Leuten schon nicht mehr ruhig sitzen, das gipfelte dann zum Schluss mit Atemnot, Herzrasen, Schwindel.... Ich war und bin am Ende, so am Ende... Ein Neurologe brachte mich dann endlich darauf, diese Probleme nicht physisch sondern psychisch abklären zu lassen. Mit großer Überwindung ging ich zu einem Therapeuten. Dieser überraschte mich sofort damit, das es für ihn NICHTS neues ist, was ich ihm da erzähle. Ich war verwundert und bekam Hoffnung, endlich jemand, der mich versteht und der mir hilft... Tja, leider ist wieder ein Jahr vergangen und ich habe keine großen Fortschritte gemacht. Ich muss Medikamente nehmen (Orap) um überhaupt an meiner Arbeit einigermaßen über die Runden zu kommen. Erschwert wird meine Situation und ich denke auch die vieler Betroffener, dass keiner, der diese Probleme nicht selbst hat, nachfühlen und vollziehen kann, welche Qualen man erleidet. Ich hoffe nun hier Menschen zu finden, um sich auszutauschen, über Erfahrungen zu sprechen, um vielleicht auch Therapie-Tipps zu bekommen oder Menschen, die wie ich einfach nur mal die eigenen Erfahrungen hier posten.


Petra, 11-10-2000



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